Marketo (Adobe)

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Marketos Grundidee hat sich seit der Gründung durch Phil Fernandez, Jon Miller und David Morandi gehalten: Leads anhand ihres Verhaltens bewerten, sie durch Nurture-Programme namens Engagement Programs laufen lassen und qualifizierte Leads automatisch an den Vertrieb übergeben, sobald sie eine Schwelle überschreiten. Adobe kaufte Marketo 2018 für 4,75 Milliarden Dollar und gliederte es in die Adobe Experience Cloud ein, und die CRM-Integration bleibt einer der stärksten Punkte: Lead- und Opportunity-Daten werden bidirektional mit Salesforce oder Dynamics synchronisiert, statt das CRM nur als Exportziel zu behandeln.

Marketo veröffentlicht keine Preise, und eine kostenlose Testversion gibt es nicht, wer also einen konkreten Betrag will, muss mit dem Vertrieb sprechen. Die Abrechnung richtet sich nach der Größe der versendbaren Kontaktdatenbank, nicht nach versendeten E-Mails, und unabhängige Schätzungen setzen Einstiegspakete bei rund 1.000 bis 1.500 Dollar im Monat für kleinere Datenbanken an, mit Zusatzmodulen steigend auf zehntausende Dollar im Monat bei größeren Kontaktvolumen. Diese Intransparenz und die mehrwöchige Implementierung, die für eine Marketo-Einführung typisch ist, machen es zu einem passenden Werkzeug für B2B-Unternehmen mit einer eigenen Marketing-Operations-Funktion, nicht für ein Team, das eine schnelle Selbstanmeldung sucht.

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